Freitag, 29. März 2013

Petit Terre


Petite Terre, ein Marinepark 14 Seemeilen in Luv. Also um 6:30 Segel setzen und kreuzen. Wir kamen so gegen 12 Uhr an und auch hier war die Einfahrt zu den  Moorings zwischen den Inseln sehr spannend, da sehr flach. Wir wurden mit vielfältigem Leben im Wasser und an Land belohnt. Bunte Fische, Rochen, Schildkröten, Krabben, Langusten, Korallen und Vögel, Ratten, Iguanas und noch mehr Iguanas, die überall auf der Insel auf den Bäumen und Büschen sitzen. Am Abend haben wir auch einen großen Fisch neben dem Boot gesehen. Es sah aus wie ein Hai, aber wir sind uns nicht sicher, da es schon recht dunkel war. Am 25.03. wurde noch einmal der halbe Tag zum Schnorcheln genutzt und gegen 13 Uhr verholten wir uns bei entspanntem, achterlichem Wind nach Guadeloupe. Wir sind jetzt in der Marina von St. Francois. Hier haben Irina und Lukas die letzten Karibiktage verbracht und sind heute wieder in das kalte Norwegen aufgebrochen. Aber wir haben auch gleich wieder Verstärkung bekommen, denn seit 19:30 Uhr ist Schnacca Teil der Crew.
Ich wünsche euch Zuhause alles Liebe und hoffe die Sonne lässt sich bald wieder mehr bei euch blicken.  Liebe Grüße, Chris
Tauchen mit den Schildkröten


Wir standen ständig unter Beobachtung

ökologischer Staubsauger

Leo mit seiner vom Rochen ausgegrabenen Sonnenbrille

Traumstrand auf der größeren der beiden Inseln

Urzeitdrachen in Kleinformat

Ja auch ein Iguana muss an seinem Tan arbeiten

...oder faul herumliegen

Während die anderen Guadeloupe erkundeten, folgten Leo und ich unserer Bestimmung

Das große Reinemachen

Na, neidisch?

Das gemeinsame Abschiedsessen

Sekt und Kaviar bevor es nur noch das Flugzeugessen gibt

Donnerstag, 28. März 2013

Marie Galante


Die Einfahrt in den Hafen von Grand Bourge war dank der brechenden Wellen und der sehr geringen Wassertiefe recht trickreich. Wir legten am Stegkopf eines sonst vollen Steges an. Lukas und Irina gingen zum nahe gelegenen Strand und der Rest sicherte das Boot und genoss den Rest des schönen Tages auf dem Boot. Am Abend gab es ein weiteres Mal sehr leckeres Selbstgekochtes. Der Landausflug am nächsten Tag führte uns zu einer alten Ruine einer Zuckerrohrfabrik. Der Weg dorthin führte an einem Bilderbuch-, oder Kalenderbilderstrand entlang, die Kameras glühten. Zurück an Board wurde die Aura klar gemacht und wir brachen auf nach St. Louis. Obwohl es nur eine 6 Meilenfahrt war, entschied ich mich dem neugekauften Köder noch eine Chance zu geben und die Angel auszulassen. Nach kurzer Zeit ein Ruck und Knarren. Fish on! Ein nicht ganz kleiner Fisch machte am anderen Ende der Angel mächtig Rabatz. Dann gab es nochmal einen heftigen Ruck und der Fisch gibt auf, schwimmt auf der Wasseroberfläche und lässt sich einholen. Am Boot stellte ich fest, dass da etwas nicht stimmte, denn der Fisch sah komisch aus. Es war ein Tunfisch, juhu, aber nur noch ein halber. Ein Hai hatte sich Unterwegs die Hälfte genehmigt. Glücklicherweise war der Tunfisch groß und so noch genug Fisch für uns da. Man teilt ja gern! Die Angellust war geweckt und so ging der Köder gleich wieder Überboard. Nach ein paar Fotos machte ich mich ans Saubermachen und Filetieren des Tunfisches. Genau als ich fertig bin beißt eine 75 cm, ca. 5 Kilogramm schwere Riesenaugen-Gelbflossenmakrele.  Ein schöner Drill und viel Fisch. Und noch mehr Arbeit… Wir erreichten St. Louis und ankerten im 3 Meter tiefen Wasser. Das Abendbrot war ja bereits gefangen, aber Lukas und die Mädels fuhren in die Stadt und besorgten Beilagen. Der nächste Morgen begann sehr früh, den unser Tagesziel waren die, den Tobago Cays sehr ähnlichen, Petit Terre.

Januar
Februar

Ruine der Zuckerfabrik

Die Natur holt sich ihren Grund zurück

Zeitzeugen einer vergangenen Zeit


Die Längenbestimmung erwies sich als etwas kompliziert
Strahlemann :-)
Ein Schnitt hier, ein Schnitt da...
...und fertig ist der lecker Fisch

Man muss der Aura ja auch mal unter die Arme greifen


Portsmouth


„Wenigstens war das Wetter schön. Aber das war es eigentlich immer.“ Leider etwas wenig Wind, und so erreichten wir Portsmouth nur mit Hilfe des Motors. Die Ankunft in Portsmouth lief ähnlich der in Roseau. Wir wurden nett empfangen und organisierten einen Ausflug für den nächsten Morgen.  Die karibische Stadt Portsmouth bietet kleine, etwas heruntergekommene Häuser, drei Supermärkte, zwei Brücken und einen Strand. Unsere Bemühungen eine Tauchtour zu buchen wurde durch das komplette Fehlen von Motivation und Service der Tauchhanseln im Keim erstickt. Nach einem von Irina und Lukas vorzüglich zubereiteten Mahl ging es unter Deck und ab ins Bett. Guten Morgen. Blick aus dem Fenster – Regen! Na toll, aber die Indian River Tour wartet. Da unser Guide Ölzeug trug entschieden auch wir uns für eine regenfeste Jacke. Der Indian River ist ein Mangroovenfluss, welchen wir hochgerudert wurden. Es ging vorbei an wilden Baumwuchs mit imponierenden Wurzelstrukturen, vorbei an dicken Flusskrabben, die sich oft ertappt fühlten und in ihre Löcher verschwanden und vorbei, wie sollte es anders sein, an einer Filmkulisse. Irgendwann wurde der Fluss zu schmal und zu flach für eine Weiterfahrt und so guckten wir uns noch eine Weile in einer Hütte mit Garten um und fuhren dann wieder zurück. Da es ja mit dem Tauchen nicht geklappt hat und das Wetter deutlich besser geworden war, entschieden wir uns für eine Schnorcheltour. Wir ließen uns per Wassertaxi zu einer benachbarten Bucht fahren und hatten drei Stunden Zeit die Unterwasserwelt zu erkunden. Tiere und Pflanzen waren wieder sehr zahlreich und schön, aber am beeindruckensten war die Felswand nach oben und nach unten an der wir entlang schnorchelten. Nach zwei Stunden hatten wir uns satt gesehen und uns wurde langsam kalt. Zum Glück war unser Wassertaxi in der Nähe und so konnten wir schon früher zurück. Am Abend ging es zur Reggea Night ins Big Papa, einer lustigen Strandbar. Es gab Grillteller mit Chicken und Salat. Um diesen zu bezahlen musste ich noch in die Stadt zum ATM. Auf dem Weg lernte ich Hamilton kennen, der mich zum ATM eskortierte und mir zwei Postkarten verkaufte, die er selbst gemalt hat. Sagt er jedenfalls. Big Papa machte bei Big Papa mächtig Stimmung und das Bier und der Rumpunch schmeckte allen. Der nächste Morgen begann sehr schwerfällig und die geplante Abreise wurde um einen Tag verschoben. Der nächste Tag kam und es standen 16 Meilen streng gegen an auf dem Plan. Ziel war Marie Galante, oder noch genauer Grand Bourge.
Shit happens
Botanischer Gartenin Portsmouth

Indian River Tour
Bäume,Krabben und Regen


Schnorcheln kann so schön sein

Scorpion Fish


Guck mal wer da guckt...

Sie wollte nicht mit uns spielen...

Reggea Night bei Big Papas

Elena und the one and only Big Papa

Roseau

Liebe Blogleser,
ein kleiner Versuch die letzten Tage, ja es ist vielleicht auch schon eine Woche +, zusammenzufassen. Es kann durchaus zu Überschneidungen mit vorigen Einträgen kommen.
Nun aber los! Wir schreiben den 16.03. und befinden uns nach einem sonnigen Segeltag in Roseau auf Dominica. Wir wurden freundlich von Pancho, einem ansässigen Wassertaxifahrer/Ausflugsplaner/Willkommenheißer, begrüßt und nachdem wir sicher an einer Mooring festgemacht hatten, buchten wir auch gleich einen Ausflug für den nächsten Tag. Da alle organisatorischen Dinge erledigt waren, ging es ab ins Wasser. Trotz Bucht und angrenzender Stadt entdeckten wir eine üppige Tier und Pflanzenwelt und so schaffte es nur das schwindende Sonnenlicht uns aus dem Wasser zu holen. Wir genossen ein wunderbares Dinner auf dem Boot und nach ein paar Stunden Sternegucken, mit gratis Sternenkunde, ging es ab in die Falle. Am nächsten Morgen wurden wir von Pancho abgeholt und zusammen mit einem Österreicher und einem Schweizer in einen kleinen Bus gesetzt. Wir fuhren los über die Insel, vorbei an Filmkulissen von Fluch der Karibik. Erster Stopp war Scotts Head, sehr schön zum Schnorcheln, aber von Land aus sehr unscheinbar. Wir machten ein paar Pflichtfotos und weiter ging es zu einem Ort an dem wir die Möglichkeit hatten in Betonbecken mit heißem Wasser zu klettern. Es sah alles nicht sehr einladend aus und so ließen wir das Bad aus. Nach weiteren Minuten Busfahrt durch schöne Gegenden und einem 45 minütigen Fußmarsch erreichten wir die Middelham Falls. Die hohen Wasserfälle waren sehr spektakulär und das Bad sehr erfrischend. Der nächste Höhepunkt war wieder eine Filmkulisse von Fluch der Karibik. Wir konnten in eine vom Wasser erzeugte Schlucht hinein schwimmen. Der absolute Hammer. Alles kleiner als im Film, aber sehr beeindruckend. Da wir sowieso immer, aber zu dieser Zeit auch der Rest der Gruppe, Hunger hatten, ging es in ein kleines Straßenrestaurant und ich probierte das erste Mal Ziege. Der Ausflug endete mit einem: „Besser geht’s nicht“ Wir kamen zu einer Stelle, an der sich zwei Wasserfälle( Trafalgar Falls) zu einem Fluss vereinigten. Auch hier konnte man herrlich am Fuß der Wasserfälle baden. Besser und unglaublich gemütlich war aber der warme Schwefelfluss, der kleine Becken bildete. Wir legten uns in ein größeres Becken hinein und es war wunderbar. Als ich dann noch los ging, um 7 kalte Bier zu holen,  nach einem gemeinsamen Rumpunch waren wir und die Mitausflügler „ Best Friends“, war der Abschluss eines erlebnisreichen Ausfluges perfekt. Da es St. Patricks Day war gingen wir nach unserer Rückkehr in eine Bar. Dort waren die Feste zwar schon gefeiert, aber es gab irisches Bier und wir bestellten, zusammen mit den aufräumenden Bedienungen, Pizza. Am 18.03. ging es erst einmal zum Einklarieren. Die Stadt Roseau wurde in zwei Gruppen erkundet. Alle verlebten eine schöne Zeit und nach der Wiedervereinigung ging es auf Restaurantsuche. Wir fanden eine kleine Goldschmiede, welche von einem Deutschen betrieben wurde. Nach einem sehr netten Gespräch ging es auf Empfehlung in ein Restaurant mit sehr leckerem Essen. Am darauf folgenden Morgen stand wieder segeln auf dem Plan, es ging nach Portsmouth.
Kunst in Roseau
Der Weg zu den Middelham Falls

Der Wurzelteppich wurde für uns augebreitet

Wir waren nicht die Einzigen auf dem Weg

Oberer Teil der Middelham Falls

Unterer Teil der Middelham Falls

Der Weg zu der Schlucht führte an einer hölzernen Wasserpipeline entlang

Trafalgar Falls

Es geht einfach nicht besser

Sonnenuntergang in Roseau

Donnerstag, 21. März 2013

Fotos Roseau und Portsmouth

Die kleinen Freundchen springen hier überall durch die Gegend... den hier hat Lukas im Roseau Botanischen Garten gefangen

Tja auch im Paradies regnet es dann doch mal, aber man wird auch gleich mit so einem schönen Anblick entschädigt. Im Hafen von Roseau


Botanische Garten... wenn man vom Weg abgeht, dann steht man mitten im Dschungel, aber wir haben leider keine Boa gesehen ;)

Lukas hat sich an die Kokosnüsse gewagt,erst Loch rein und austrinken und dann aufsägen

Im Dingi auf dem Weg zu "Big Papa" in Portsmouth

mein Kumpel Mr. Crabs ... wohnt in dem Sand vor der Bar, siehe unten

Aussicht von Big Papas Bar, da sitze ich grad am Tisch und schreibe euch ;)