Die Aura im Vollzeug ... welch ein Anblick. Das erste Mal
seit Anfang der Reise segelt die Aura unter komplett ausgerefftem Großsegel und
Kreuzfock. Sobald wir aber etwas Abstand von Grenada gewannen und der Wind auf
25 Knoten zulegte, waren es schnell das zweite Reff und etwas weggerollte Fock.
Später ließ der Wind wieder etwas nach und zum Ziel hin wieder zu. Wir hatten
also gut zu tun und das alles bei schönstem Sonnenschein. Mit viel neuer Farbe
und viel Freude machten wir kurz vor Sonnenuntergang in einem Marinepark an
einer ausgelegten Boje fest. Zum Abendessen gab es Nudeln und Jägerschnitzel
mit Championrahmsoße. Von mir zubereitet und da alle zufrieden schmatzten, denk
ich es hat gemundet. Nach einem abendlichen Trunk ging es ab in die Kojen. Der
Morgen kam schnell aber nicht ohne Vorfreude, denn das Wasser hier ist sehr
klar. Also ging es nach einem wohlschmeckendem Frühstück mit Taucherbrille,
Schnorchel und Flossen bewaffnet ins Wasser. Die Eindrücke könnt ihr mit den
unten angefügten Fotos nur erahnen. Bei zwei Tauch-, oder Schnorchelgängen
präsentierte sich eine Formvielheit und eine farbenfrohe Unterwasserwelt, wie
von mir zumindest noch nie gesehen. Wir setzten auch Fuß auf Sandy Island,
einer kleinen Sandinsel mit wenig Bewuchs, welche durch den letzten Hurikan
noch Zuwachs an Korallen luvwärts bekommen hat. Das Abendessen nahmen wir, nach
kurzer Erkundung der Stadt, in Hillsborough ein. Wir fanden ein nettes
Restaurante mit Blick auf’s Meer und noch wichtiger, Blick auf die Aura. Die
das einzige unbeleuchtete Schiff war, da wir vergessen hatten das Ankerlicht
einzuschalten. Morgen geht es ein weiteres Mal an Land, um auszuklarieren und
die Vorräte an Rum zu vergrößern. Gegen Mittag heißt es dann: „ Kurs setzen auf
neue Abenbteuer“
Der Sang der Schreibmaschine ist verschollen und der letzte
Schluck getrunken...
 |
| Sandy Island |
 |
| Sandy Island |
 |
| ... und so schön |
 |
| Na wer bist denn du? |
 |
| Ungeahnte Tiefen |
Liebe Grüße und Gute Nacht, Chris