Donnerstag, 28. März 2013

Portsmouth


„Wenigstens war das Wetter schön. Aber das war es eigentlich immer.“ Leider etwas wenig Wind, und so erreichten wir Portsmouth nur mit Hilfe des Motors. Die Ankunft in Portsmouth lief ähnlich der in Roseau. Wir wurden nett empfangen und organisierten einen Ausflug für den nächsten Morgen.  Die karibische Stadt Portsmouth bietet kleine, etwas heruntergekommene Häuser, drei Supermärkte, zwei Brücken und einen Strand. Unsere Bemühungen eine Tauchtour zu buchen wurde durch das komplette Fehlen von Motivation und Service der Tauchhanseln im Keim erstickt. Nach einem von Irina und Lukas vorzüglich zubereiteten Mahl ging es unter Deck und ab ins Bett. Guten Morgen. Blick aus dem Fenster – Regen! Na toll, aber die Indian River Tour wartet. Da unser Guide Ölzeug trug entschieden auch wir uns für eine regenfeste Jacke. Der Indian River ist ein Mangroovenfluss, welchen wir hochgerudert wurden. Es ging vorbei an wilden Baumwuchs mit imponierenden Wurzelstrukturen, vorbei an dicken Flusskrabben, die sich oft ertappt fühlten und in ihre Löcher verschwanden und vorbei, wie sollte es anders sein, an einer Filmkulisse. Irgendwann wurde der Fluss zu schmal und zu flach für eine Weiterfahrt und so guckten wir uns noch eine Weile in einer Hütte mit Garten um und fuhren dann wieder zurück. Da es ja mit dem Tauchen nicht geklappt hat und das Wetter deutlich besser geworden war, entschieden wir uns für eine Schnorcheltour. Wir ließen uns per Wassertaxi zu einer benachbarten Bucht fahren und hatten drei Stunden Zeit die Unterwasserwelt zu erkunden. Tiere und Pflanzen waren wieder sehr zahlreich und schön, aber am beeindruckensten war die Felswand nach oben und nach unten an der wir entlang schnorchelten. Nach zwei Stunden hatten wir uns satt gesehen und uns wurde langsam kalt. Zum Glück war unser Wassertaxi in der Nähe und so konnten wir schon früher zurück. Am Abend ging es zur Reggea Night ins Big Papa, einer lustigen Strandbar. Es gab Grillteller mit Chicken und Salat. Um diesen zu bezahlen musste ich noch in die Stadt zum ATM. Auf dem Weg lernte ich Hamilton kennen, der mich zum ATM eskortierte und mir zwei Postkarten verkaufte, die er selbst gemalt hat. Sagt er jedenfalls. Big Papa machte bei Big Papa mächtig Stimmung und das Bier und der Rumpunch schmeckte allen. Der nächste Morgen begann sehr schwerfällig und die geplante Abreise wurde um einen Tag verschoben. Der nächste Tag kam und es standen 16 Meilen streng gegen an auf dem Plan. Ziel war Marie Galante, oder noch genauer Grand Bourge.
Shit happens
Botanischer Gartenin Portsmouth

Indian River Tour
Bäume,Krabben und Regen


Schnorcheln kann so schön sein

Scorpion Fish


Guck mal wer da guckt...

Sie wollte nicht mit uns spielen...

Reggea Night bei Big Papas

Elena und the one and only Big Papa

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