„Wenigstens war das Wetter schön. Aber das war es eigentlich
immer.“ Leider etwas wenig Wind, und so erreichten wir Portsmouth nur mit Hilfe
des Motors. Die Ankunft in Portsmouth lief ähnlich der in Roseau. Wir wurden
nett empfangen und organisierten einen Ausflug für den nächsten Morgen. Die karibische Stadt Portsmouth bietet
kleine, etwas heruntergekommene Häuser, drei Supermärkte, zwei Brücken und
einen Strand. Unsere Bemühungen eine Tauchtour zu buchen wurde durch das
komplette Fehlen von Motivation und Service der Tauchhanseln im Keim erstickt.
Nach einem von Irina und Lukas vorzüglich zubereiteten Mahl ging es unter Deck
und ab ins Bett. Guten Morgen. Blick aus dem Fenster – Regen! Na toll, aber die
Indian River Tour wartet. Da unser Guide Ölzeug trug entschieden auch wir uns
für eine regenfeste Jacke. Der Indian River ist ein Mangroovenfluss, welchen wir
hochgerudert wurden. Es ging vorbei an wilden Baumwuchs mit imponierenden
Wurzelstrukturen, vorbei an dicken Flusskrabben, die sich oft ertappt fühlten
und in ihre Löcher verschwanden und vorbei, wie sollte es anders sein, an einer
Filmkulisse. Irgendwann wurde der Fluss zu schmal und zu flach für eine
Weiterfahrt und so guckten wir uns noch eine Weile in einer Hütte mit Garten um
und fuhren dann wieder zurück. Da es ja mit dem Tauchen nicht geklappt hat und
das Wetter deutlich besser geworden war, entschieden wir uns für eine
Schnorcheltour. Wir ließen uns per Wassertaxi zu einer benachbarten Bucht
fahren und hatten drei Stunden Zeit die Unterwasserwelt zu erkunden. Tiere und
Pflanzen waren wieder sehr zahlreich und schön, aber am beeindruckensten war
die Felswand nach oben und nach unten an der wir entlang schnorchelten. Nach
zwei Stunden hatten wir uns satt gesehen und uns wurde langsam kalt. Zum Glück
war unser Wassertaxi in der Nähe und so konnten wir schon früher zurück. Am
Abend ging es zur Reggea Night ins Big Papa, einer lustigen Strandbar. Es gab
Grillteller mit Chicken und Salat. Um diesen zu bezahlen musste ich noch in die
Stadt zum ATM. Auf dem Weg lernte ich Hamilton kennen, der mich zum ATM
eskortierte und mir zwei Postkarten verkaufte, die er selbst gemalt hat. Sagt
er jedenfalls. Big Papa machte bei Big Papa mächtig Stimmung und das Bier und
der Rumpunch schmeckte allen. Der nächste Morgen begann sehr schwerfällig und
die geplante Abreise wurde um einen Tag verschoben. Der nächste Tag kam und es
standen 16 Meilen streng gegen an auf dem Plan. Ziel war Marie Galante, oder
noch genauer Grand Bourge.
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| Shit happens |
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| Botanischer Gartenin Portsmouth |
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| Indian River Tour |
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| Bäume,Krabben und Regen |
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| Schnorcheln kann so schön sein |
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| Scorpion Fish |
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| Guck mal wer da guckt... |
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| Sie wollte nicht mit uns spielen... |
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| Reggea Night bei Big Papas |
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| Elena und the one and only Big Papa |
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