Sonntag, 17. März 2013

Dominika

..uiuiui, die letzte Blogmeldung ist ja noch aus St.Lucia...
Also: die letzten Tage haben wir auf einer Insel Namens Mar-Tea-Neek verbracht auf der die Menschen eine komische Sprache sprechen die wir alle nicht so recht verstehen. Nun sind wir seit wenigen Stunden wieder (im weitesten Sinne) in britischen Hoheitsgewässern.

Auf Martinique wurde Crew getauscht, Elena und Irina sind heile eingetroffen, Elger musste leider nach Hause fliegen. Nun sind wir die nächsten zwei Wochen zu fünft. In den sehr europäisch wirkenden Supermärkten haben wir noch einige Lebensmittel gebunkert, dann wurde noch einen Tag Fort-de-France angeguckt - ebenfalls sehr europäisch. Gestern haben wir uns in den Norden der Insel (nach St.Piere) verholt um es heute nicht so weit zu haben.
Von Dominika haben wir bis jetzt noch nicht viel gesehen, aber die erste Begegnung mit dem üblichen karibischen Bootsguide, der uns unseren Liegeplatz gezeigt hat und die Abendstimmung vor der vor Grün strotzenden Landeshauptstadt Roseau sind sehr vielversprechend.

Im übigen waren die Möglichkeiten Anschluss ans Internet zu finden, in Martinique (trotz EU) eher schlecht bzw. grandios teuer. Hier habe ich gerade ein nur sporadisch freies Netz erwischt - deswegen gibst mal wieder kaum Fotos.

Die Aura im Hafen von Fort-de-France, Martinique

Samstag, 9. März 2013

Marinetraffiic

Und weils gerade so feines  Internet gibt, hier noch ein Hinweis für die Schiffs-Spotter: Unter www.marinetraffic.com im Suchfeld einfach mal unsere MMSI-Nummer eintragen: 211553460

Oder, für Faule, folgender Link: http://www.marinetraffic.com/ais/de/default.aspx?zoom=9&oldmmsi=211553460&olddate=3/9/2013%204:18:00%20PM

Vielen Dank...

...für all die Glückwünsche per Mail, Blog, Satellitentelefon und SMS. Die Rodney Bay Marina hier in Saint Lucia ist ein angemessener Ort für ein Geburtstag, ein großer Teil eurer Wünsche gutes Essen betreffend wird also sicher kurzfristig in Erfüllung gehen. :-)



Noch eine kleine Anekdote: Bei der Einfahrt in die Marina kommt ein Schlauchboot längsseits: "Habt ihr das Boot zufällig von Wolfgang und Ilonka gekauft? Ist das -DIE- Aura? Hab ich doch gleich erkannt, an den gelben Fenstern. Und jetzt ist sie über den Atlantik..." mit einem freundlichen "Fiehrt di" werden wir verabschiedet, evtl. sieht man sich ja auf dem Weg nach Norden. Die Welt scheint doch sehr klein zu sein.

Freitag, 8. März 2013

St. Vincent Soufriere

Der Reisefuehrer wusste zu berichten, dass es sich lohnen wuerde, den oertlichen Vulkankegel im Norden der Insel zu erklimmen - fuer die Wanderung waere allerdings ein Guide von Noeten. Wallilabou ist ziemlich tot, trotzdem ist es Elger gelungen den zukuenftigen Inhaber des "Pirates Grill" (oder besser den Inhaber des zukuenftigen "Pirates Grill") zu gewinnen, uns zum Anfang des Soufrire Trails zu fahren und und einen Guide zu organisieren.
Heute um 6Uhr frueh gings dann los. Der Krater ist etwa 1200m hoch, deswegen waren wir etwas erstaunt, dass wir nach etwa 45min Fahrt in Chateaubelair Bay am Strand abgesetzt wurden. Der Guide war schon da und zeigte grinsend auf den mit kleinen Wolken umkraenzten Berg: Da laufen wir jetzt hin. Ich habe das kurz fuer einen Witz gehalten, aber es war keiner. Unser Fahrer meinte noch, er wuerde uns um 12Uhr wieder einsammeln (war auch kein Witz, vieleicht meinte er morgen um 12?).
Zunaechst ging es etwa 200m am Strand entlang, durch diverse Fluesse hindurch, die sich ueber den Strand ins Meer ergießen. (Schuhe nass:-). Dann weiter in einem ausgetrockneten Flussbett und spaeter auf einem kleinen Pfad bergauf. Obwohl man glaubt, man sei mitten in der Wildniss, sind rechts und links immer wieder kleine Plantagen zu sehen - zu Anfang mit legalen, weiter oben auch mit nicht ganz so legalen Pflanzen. Wir werden gut versorgt, mit frischen Tomaten aus einer der Mini-Hoefe mit dessen Betreiber unserer Guide offensichtlich gut befreundet ist. Nach gefuehlten 20km kommen wir an ein Schild: "Soufriere Trail - Half Way Point". Nun ja. Wir sind oben angekommen - mir ist nicht ganz klar, wie. Die Aussicht in den Krater war spektakulaer. Chris und Lukas sind noch in den Krater abgestiegen, sicher gibt's zu dem Trip noch einen separaten Bericht.
Auf dem Weg abwaerts wird dann klar, warum wir so frueh aufgebochen sind: Auf den nicht vom Regenwald zugewucherten Flaechen brennt die Sonne unbarmherzig. Als wir bei unserem Tomatenfreund vorbeikommen, setzt sich unser Guide (der im uebrigen den ganzen Weg barfuss unterwegs ist) noch einen 20-Liter-Eimer mit frischen Tomaten auf den Kopf und traegt diesen die naechste Stunde ins Dorf, und dass auf den Pfaden, die ich mehr herunterrutsche als laufe. Wir begegnen auf unserem Weg abwaerts noch weiteren Maennern und Frauen mit leeren Kisten auf dem Kopf - langsam wird uns klar, dass offensichtlich das meiste, wenn nicht sogar alles Obst und Gemuese auf diese Weise seinen Weg an die Verkaufsstände in den Staedtchen findet.
Unten am Strand fallen wir alle fuenf zum Abkuehlen in einen der Fluesse. Deren Wasser ist etwa 28Grad warm, ich wuerde am liebsten den ganzen restlichen Tag drin liegen bleiben.
Wir sind tatsaechlich gegen 13Uhr wieder in Chateaublair, nach 1200m bergauf und wieder hinunter. Es hat großen Spass gemacht, mein Bedarf an Hoehenmetern ist aber bis auf weiteres gedeckt. Wir laden usere beiden Mitstreiter noch auf ein Bier ein, dann gehts wieder heimwaerts nach Wallilabou, stilecht auf der Ladeflaeche des Pickups unseres Fahrers.

Aufstieg
Oben angekommen
Blick in den Krater mit dem seit dem letzten Ausbruch1979 gewachsenen Dom in der Mitte.
verdientes Abschlusspils


Da waren wir oben

Donnerstag, 7. März 2013

Wallilabou Bay


Gestern nachmittag sind wir in der Wallilabou Bay auf St. Vincent angekommen. Hier stehen noch Teile der Filmkulissen aus dem "Fluch der Karibik"-Film. Das kleine Nest mit einem unbenutzten Hotelbau wurde für den Film zu Port Royal umgebaut. Leider hat ein Hurrikane 2008 schon viel von den nicht für die Ewigkeit gebastelten Bauten zerstört. Die Aura liegt an höchst prominenter Stelle: Genau hier ist Capt. Jack Sparrow von seinem fast versunkenen Schiff auf die Pier stolziert - der Originalmast ist jetzt Teil der Deko im örtlichen Restaurant.




Das Zollhäuschen von "Port Royal"


Die Aura am Kopf der Filmpier bzw. dessen was davon übrig ist.



Kulisse von außen...


...und von innen.


Dienstag, 5. März 2013

Bequia

..sprich "Beck-way" ist die nördlichste der Grenadinen. Es ist eine der kleineren bewohnten Inseln mit einer langen Schiffbautradition. Je weiter nördlich man sich duch die Inseln hangelt, desto "europäischer" oder vieleicht auch nur "westlicher" wird die Kultur. Die Mischung auf Bequia gefällt uns sehr gut: Es gibt einen Fruchtmarkt mit Mangos, Papayas und diversen anderen süßen Früchten, bisher gabs oft "nur" Bananen, Annanas und Stärke-Gemüse. Auf dem Strand aufgepallt und in der Buch liegen viele schöne Boote mit klassischen Rissen. Und auch wir werden zum wiederholten Male auf unser schönes Boot angesprochen: Was das denn für ein Typ sei, sicher doch Sparkman & Stephens, very beautiful...
Außerdem ist hier der Rumpunsch besonders günstig, auch Frozen Daiquiri und Pina Colada sind für 10EC$ (knapp 3Euro) zu haben, es gibt diverse Shipshops die auch europäische Gasflaschen tauschen, viele gut bestückte Supermärkte und interessant aussehende Resaurants. Man könnte es sicher ohne Langeweile einige Wochen hier aushalten...

Bequia Beach und Hafen. Man beachte die Fähre im Hintergrund.



Die Fähre. Ein Suchbild für alle, die schon mal nördlich von Bergen unterwegs waren...
...und die Auflösung. Fedje ist eine kleine Insel, etwa 80km nordwestlich von Bergen.

Tobago Cays

Die Tobago Cays sind, irref hrender Weise nicht in den N he von Tobago, sondern 2sm nord stlich von Union Island und Teil der Grnadinen. Es handelt sich um vier sehr kleine, unbewohnte Inseln die von einem Riff umgeben sind. Die Cays sind ein Marine-Park - es gibt diverse Tiere unter und ber Wasser zu bewundern. Gesehen und fotografiert haben wir diverse Meeresschildkr ten, zwei unterschiedliche Sorten Rochen und an Land ein Leguan und eine Landschildkr te.
Auch ein astronomisches Highlight gab es zu bewundern: Einen komplett wolkenfreien, klaren Sonnenuntergang mit dazugehörigem grünen Strahl - diesmal von drei Crewmitgliedern gesehen :-)