Und weils gerade so feines Internet gibt, hier noch ein Hinweis für die Schiffs-Spotter: Unter www.marinetraffic.com im Suchfeld einfach mal unsere MMSI-Nummer eintragen: 211553460
Oder, für Faule, folgender Link: http://www.marinetraffic.com/ais/de/default.aspx?zoom=9&oldmmsi=211553460&olddate=3/9/2013%204:18:00%20PM
Samstag, 9. März 2013
Vielen Dank...
...für all die Glückwünsche per Mail, Blog, Satellitentelefon und SMS. Die Rodney Bay Marina hier in Saint Lucia ist ein angemessener Ort für ein Geburtstag, ein großer Teil eurer Wünsche gutes Essen betreffend wird also sicher kurzfristig in Erfüllung gehen. :-)
Noch eine kleine Anekdote: Bei der Einfahrt in die Marina kommt ein Schlauchboot längsseits: "Habt ihr das Boot zufällig von Wolfgang und Ilonka gekauft? Ist das -DIE- Aura? Hab ich doch gleich erkannt, an den gelben Fenstern. Und jetzt ist sie über den Atlantik..." mit einem freundlichen "Fiehrt di" werden wir verabschiedet, evtl. sieht man sich ja auf dem Weg nach Norden. Die Welt scheint doch sehr klein zu sein.
Noch eine kleine Anekdote: Bei der Einfahrt in die Marina kommt ein Schlauchboot längsseits: "Habt ihr das Boot zufällig von Wolfgang und Ilonka gekauft? Ist das -DIE- Aura? Hab ich doch gleich erkannt, an den gelben Fenstern. Und jetzt ist sie über den Atlantik..." mit einem freundlichen "Fiehrt di" werden wir verabschiedet, evtl. sieht man sich ja auf dem Weg nach Norden. Die Welt scheint doch sehr klein zu sein.
Freitag, 8. März 2013
St. Vincent Soufriere
Der Reisefuehrer wusste zu berichten, dass es sich lohnen wuerde, den oertlichen Vulkankegel im Norden der Insel zu erklimmen - fuer die Wanderung waere allerdings ein Guide von Noeten. Wallilabou ist ziemlich tot, trotzdem ist es Elger gelungen den zukuenftigen Inhaber des "Pirates Grill" (oder besser den Inhaber des zukuenftigen "Pirates Grill") zu gewinnen, uns zum Anfang des Soufrire Trails zu fahren und und einen Guide zu organisieren.
Heute um 6Uhr frueh gings dann los. Der Krater ist etwa 1200m hoch, deswegen waren wir etwas erstaunt, dass wir nach etwa 45min Fahrt in Chateaubelair Bay am Strand abgesetzt wurden. Der Guide war schon da und zeigte grinsend auf den mit kleinen Wolken umkraenzten Berg: Da laufen wir jetzt hin. Ich habe das kurz fuer einen Witz gehalten, aber es war keiner. Unser Fahrer meinte noch, er wuerde uns um 12Uhr wieder einsammeln (war auch kein Witz, vieleicht meinte er morgen um 12?).
Zunaechst ging es etwa 200m am Strand entlang, durch diverse Fluesse hindurch, die sich ueber den Strand ins Meer ergießen. (Schuhe nass:-). Dann weiter in einem ausgetrockneten Flussbett und spaeter auf einem kleinen Pfad bergauf. Obwohl man glaubt, man sei mitten in der Wildniss, sind rechts und links immer wieder kleine Plantagen zu sehen - zu Anfang mit legalen, weiter oben auch mit nicht ganz so legalen Pflanzen. Wir werden gut versorgt, mit frischen Tomaten aus einer der Mini-Hoefe mit dessen Betreiber unserer Guide offensichtlich gut befreundet ist. Nach gefuehlten 20km kommen wir an ein Schild: "Soufriere Trail - Half Way Point". Nun ja. Wir sind oben angekommen - mir ist nicht ganz klar, wie. Die Aussicht in den Krater war spektakulaer. Chris und Lukas sind noch in den Krater abgestiegen, sicher gibt's zu dem Trip noch einen separaten Bericht.
Auf dem Weg abwaerts wird dann klar, warum wir so frueh aufgebochen sind: Auf den nicht vom Regenwald zugewucherten Flaechen brennt die Sonne unbarmherzig. Als wir bei unserem Tomatenfreund vorbeikommen, setzt sich unser Guide (der im uebrigen den ganzen Weg barfuss unterwegs ist) noch einen 20-Liter-Eimer mit frischen Tomaten auf den Kopf und traegt diesen die naechste Stunde ins Dorf, und dass auf den Pfaden, die ich mehr herunterrutsche als laufe. Wir begegnen auf unserem Weg abwaerts noch weiteren Maennern und Frauen mit leeren Kisten auf dem Kopf - langsam wird uns klar, dass offensichtlich das meiste, wenn nicht sogar alles Obst und Gemuese auf diese Weise seinen Weg an die Verkaufsstände in den Staedtchen findet.
Unten am Strand fallen wir alle fuenf zum Abkuehlen in einen der Fluesse. Deren Wasser ist etwa 28Grad warm, ich wuerde am liebsten den ganzen restlichen Tag drin liegen bleiben.
Wir sind tatsaechlich gegen 13Uhr wieder in Chateaublair, nach 1200m bergauf und wieder hinunter. Es hat großen Spass gemacht, mein Bedarf an Hoehenmetern ist aber bis auf weiteres gedeckt. Wir laden usere beiden Mitstreiter noch auf ein Bier ein, dann gehts wieder heimwaerts nach Wallilabou, stilecht auf der Ladeflaeche des Pickups unseres Fahrers.
Heute um 6Uhr frueh gings dann los. Der Krater ist etwa 1200m hoch, deswegen waren wir etwas erstaunt, dass wir nach etwa 45min Fahrt in Chateaubelair Bay am Strand abgesetzt wurden. Der Guide war schon da und zeigte grinsend auf den mit kleinen Wolken umkraenzten Berg: Da laufen wir jetzt hin. Ich habe das kurz fuer einen Witz gehalten, aber es war keiner. Unser Fahrer meinte noch, er wuerde uns um 12Uhr wieder einsammeln (war auch kein Witz, vieleicht meinte er morgen um 12?).
Zunaechst ging es etwa 200m am Strand entlang, durch diverse Fluesse hindurch, die sich ueber den Strand ins Meer ergießen. (Schuhe nass:-). Dann weiter in einem ausgetrockneten Flussbett und spaeter auf einem kleinen Pfad bergauf. Obwohl man glaubt, man sei mitten in der Wildniss, sind rechts und links immer wieder kleine Plantagen zu sehen - zu Anfang mit legalen, weiter oben auch mit nicht ganz so legalen Pflanzen. Wir werden gut versorgt, mit frischen Tomaten aus einer der Mini-Hoefe mit dessen Betreiber unserer Guide offensichtlich gut befreundet ist. Nach gefuehlten 20km kommen wir an ein Schild: "Soufriere Trail - Half Way Point". Nun ja. Wir sind oben angekommen - mir ist nicht ganz klar, wie. Die Aussicht in den Krater war spektakulaer. Chris und Lukas sind noch in den Krater abgestiegen, sicher gibt's zu dem Trip noch einen separaten Bericht.
Auf dem Weg abwaerts wird dann klar, warum wir so frueh aufgebochen sind: Auf den nicht vom Regenwald zugewucherten Flaechen brennt die Sonne unbarmherzig. Als wir bei unserem Tomatenfreund vorbeikommen, setzt sich unser Guide (der im uebrigen den ganzen Weg barfuss unterwegs ist) noch einen 20-Liter-Eimer mit frischen Tomaten auf den Kopf und traegt diesen die naechste Stunde ins Dorf, und dass auf den Pfaden, die ich mehr herunterrutsche als laufe. Wir begegnen auf unserem Weg abwaerts noch weiteren Maennern und Frauen mit leeren Kisten auf dem Kopf - langsam wird uns klar, dass offensichtlich das meiste, wenn nicht sogar alles Obst und Gemuese auf diese Weise seinen Weg an die Verkaufsstände in den Staedtchen findet.
Unten am Strand fallen wir alle fuenf zum Abkuehlen in einen der Fluesse. Deren Wasser ist etwa 28Grad warm, ich wuerde am liebsten den ganzen restlichen Tag drin liegen bleiben.
Wir sind tatsaechlich gegen 13Uhr wieder in Chateaublair, nach 1200m bergauf und wieder hinunter. Es hat großen Spass gemacht, mein Bedarf an Hoehenmetern ist aber bis auf weiteres gedeckt. Wir laden usere beiden Mitstreiter noch auf ein Bier ein, dann gehts wieder heimwaerts nach Wallilabou, stilecht auf der Ladeflaeche des Pickups unseres Fahrers.
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| Aufstieg |
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| Oben angekommen |
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| Blick in den Krater mit dem seit dem letzten Ausbruch1979 gewachsenen Dom in der Mitte. |
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| verdientes Abschlusspils |
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| Da waren wir oben |
Donnerstag, 7. März 2013
Wallilabou Bay
Gestern nachmittag sind wir in der Wallilabou Bay auf St. Vincent
angekommen. Hier stehen noch Teile der Filmkulissen aus dem "Fluch der
Karibik"-Film. Das kleine Nest mit einem unbenutzten Hotelbau wurde für
den Film zu Port Royal umgebaut. Leider hat ein Hurrikane 2008 schon
viel von den nicht für die Ewigkeit gebastelten Bauten zerstört. Die
Aura liegt an höchst prominenter Stelle: Genau hier ist Capt. Jack
Sparrow von seinem fast versunkenen Schiff auf die Pier stolziert - der
Originalmast ist jetzt Teil der Deko im örtlichen Restaurant.
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| Das Zollhäuschen von "Port Royal" |
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| Die Aura am Kopf der Filmpier bzw. dessen was davon übrig ist. |
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| Kulisse von außen... |
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| ...und von innen. |
Dienstag, 5. März 2013
Bequia
..sprich "Beck-way" ist die nördlichste der Grenadinen. Es ist eine der kleineren bewohnten Inseln mit einer langen Schiffbautradition. Je weiter nördlich man sich duch die Inseln hangelt, desto "europäischer" oder vieleicht auch nur "westlicher" wird die Kultur. Die Mischung auf Bequia gefällt uns sehr gut: Es gibt einen Fruchtmarkt mit Mangos, Papayas und diversen anderen süßen Früchten, bisher gabs oft "nur" Bananen, Annanas und Stärke-Gemüse. Auf dem Strand aufgepallt und in der Buch liegen viele schöne Boote mit klassischen Rissen. Und auch wir werden zum wiederholten Male auf unser schönes Boot angesprochen: Was das denn für ein Typ sei, sicher doch Sparkman & Stephens, very beautiful...
Außerdem ist hier der Rumpunsch besonders günstig, auch Frozen Daiquiri und Pina Colada sind für 10EC$ (knapp 3Euro) zu haben, es gibt diverse Shipshops die auch europäische Gasflaschen tauschen, viele gut bestückte Supermärkte und interessant aussehende Resaurants. Man könnte es sicher ohne Langeweile einige Wochen hier aushalten...
Außerdem ist hier der Rumpunsch besonders günstig, auch Frozen Daiquiri und Pina Colada sind für 10EC$ (knapp 3Euro) zu haben, es gibt diverse Shipshops die auch europäische Gasflaschen tauschen, viele gut bestückte Supermärkte und interessant aussehende Resaurants. Man könnte es sicher ohne Langeweile einige Wochen hier aushalten...
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| Bequia Beach und Hafen. Man beachte die Fähre im Hintergrund. |
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| Die Fähre. Ein Suchbild für alle, die schon mal nördlich von Bergen unterwegs waren... |
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| ...und die Auflösung. Fedje ist eine kleine Insel, etwa 80km nordwestlich von Bergen. |
Tobago Cays
Die Tobago Cays sind, irref hrender Weise nicht in den N he von Tobago, sondern 2sm nord stlich von Union Island und Teil der Grnadinen. Es handelt sich um vier sehr kleine, unbewohnte Inseln die von einem Riff umgeben sind. Die Cays sind ein Marine-Park - es gibt diverse Tiere unter und ber Wasser zu bewundern. Gesehen und fotografiert haben wir diverse Meeresschildkr ten, zwei unterschiedliche Sorten Rochen und an Land ein Leguan und eine Landschildkr te.
Auch ein astronomisches Highlight gab es zu bewundern: Einen komplett wolkenfreien, klaren Sonnenuntergang mit dazugehörigem grünen Strahl - diesmal von drei Crewmitgliedern gesehen :-)
Auch ein astronomisches Highlight gab es zu bewundern: Einen komplett wolkenfreien, klaren Sonnenuntergang mit dazugehörigem grünen Strahl - diesmal von drei Crewmitgliedern gesehen :-)
Samstag, 2. März 2013
Carriacou und Sandy Island
Die Aura im Vollzeug ... welch ein Anblick. Das erste Mal
seit Anfang der Reise segelt die Aura unter komplett ausgerefftem Großsegel und
Kreuzfock. Sobald wir aber etwas Abstand von Grenada gewannen und der Wind auf
25 Knoten zulegte, waren es schnell das zweite Reff und etwas weggerollte Fock.
Später ließ der Wind wieder etwas nach und zum Ziel hin wieder zu. Wir hatten
also gut zu tun und das alles bei schönstem Sonnenschein. Mit viel neuer Farbe
und viel Freude machten wir kurz vor Sonnenuntergang in einem Marinepark an
einer ausgelegten Boje fest. Zum Abendessen gab es Nudeln und Jägerschnitzel
mit Championrahmsoße. Von mir zubereitet und da alle zufrieden schmatzten, denk
ich es hat gemundet. Nach einem abendlichen Trunk ging es ab in die Kojen. Der
Morgen kam schnell aber nicht ohne Vorfreude, denn das Wasser hier ist sehr
klar. Also ging es nach einem wohlschmeckendem Frühstück mit Taucherbrille,
Schnorchel und Flossen bewaffnet ins Wasser. Die Eindrücke könnt ihr mit den
unten angefügten Fotos nur erahnen. Bei zwei Tauch-, oder Schnorchelgängen
präsentierte sich eine Formvielheit und eine farbenfrohe Unterwasserwelt, wie
von mir zumindest noch nie gesehen. Wir setzten auch Fuß auf Sandy Island,
einer kleinen Sandinsel mit wenig Bewuchs, welche durch den letzten Hurikan
noch Zuwachs an Korallen luvwärts bekommen hat. Das Abendessen nahmen wir, nach
kurzer Erkundung der Stadt, in Hillsborough ein. Wir fanden ein nettes
Restaurante mit Blick auf’s Meer und noch wichtiger, Blick auf die Aura. Die
das einzige unbeleuchtete Schiff war, da wir vergessen hatten das Ankerlicht
einzuschalten. Morgen geht es ein weiteres Mal an Land, um auszuklarieren und
die Vorräte an Rum zu vergrößern. Gegen Mittag heißt es dann: „ Kurs setzen auf
neue Abenbteuer“
Der Sang der Schreibmaschine ist verschollen und der letzte
Schluck getrunken...
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| Sandy Island |
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| Sandy Island |
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| ... und so schön |
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| Na wer bist denn du? |
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| Ungeahnte Tiefen |
Liebe Grüße und Gute Nacht, Chris
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