Dienstag, 23. April 2013

Goodby Caribbean Sea

Nachdem wir in den vergangenen Tagen die Aura mit Lebensmitteln und Getränken im Wert von gut 1200USD vollgestopft haben, haben wir gestern früh (mit dem ueblichen Tag Verspaetung) die Marina del Rey in Puerto Rico verlassen. Die ersten 150sm nach Bermuda sind auch schon geschafft. Das Wetter ist schoen (aber das ist es ja meistens). Was fuer die "Stammcrew" recht ungewoehnlich ist, ist der Kurs zum Wind: Wind schraeg von vorn sind wir nach Monaten des Downwindsegelns nicht mehr gewoehnt.
Vielen Dank fuer die Grueße per Iridium SMS - ich hoffe die Tiefenentspannung haelt noch eine Weile an :-)

Viele Gruesse,
Leo.

Freitag, 19. April 2013

Hoch und trocken

Die Aura steht auf der Wiese und ist im "Werftmodus": Alle Schapps sind offen, überall Werkzeug zwischen Stapeln frisch gewaschener Wäsche, Getränkedosen und Epoxi-Pinseln.
Als Vorbereitung für die Atlantiküberquerung in Richtung Heimat wird der Sgek nochmal verstärkt - hier haben sich ein paar Farbabplatzer gezeigt. Warscheinlich wäre das nicht unbedingt nötig gewesen denn nach dem abschleifen der Unterwasserfarbe finden wir ein komplett aus Bronze gefertigtes Ruderlager, von Korrosion auch nach 35 Jahren keine Spur. Trotzdem wird noch ein paar Millimeter Epoxy/Glasmatte aufgetragen, so kann man auf der Rückfahrt dem im Lager klapperden Ruder beruhigt zuhören und trotzdem sicher sein, dass es hält.

Indienststellung ist harte Arbeit

Puerto Rico

Am 12. April laufen wir abends in die "Puerto del Rey"-Marina ein. Hier werden wir uns eine gute Woche aufhalten um Nous in Empfang zu nehemen, Verena und Elena in die heimaliche Kälte zu entlassen und die Aura für ein paar Reparaturen an Land zu stellen.
Außerdem steht etwas touristisches Programm an: Wir wollen San Juan angucken und in den Nationalpark El Yunque fahren. Und noch etwas segeln - zu der kleinen Palmeninsel Palominitos.


Palominitos, also etwa 75% davon

Regenwald so weit das Auge reicht

San Juan, trocken

San Juan, nass
 Vieleicht noch eine Erklärung zum letzten Bild:  Nachdem wir bis zum Nachmittag durch die Stadt gewandert sind begann es zu regnen. Zuerst haben wir uns unter einen Baum geflüchtet, dann irgendwann aufgegeben und sind nass bis auf die Knochen ins Parkhaus zurückgespült worden.

Culebra

Nachdem wir uns auf den British Virgin Islands etwas Zeit gelassen haben, wurde beschlossen, die US-Virgin Island auszulassen und direkt nach Puerto Rico zu segeln. Der Hauptinsel vorgelagert sind die Passage-Islands oder auch Spanish Virgin Islands, die wir auf jeden Fall besuchen wollten. Nach zeitigem Aufbruch bei Sonnenaufgang sind wir gegen Mittag in Culebra angekommen. Der Zoll ist am Inselflughafen - somit haben wir einen halbstündigen Spaziergang durch die Nachmittagshitze vor uns. Da Puerto Rico amerikanisches Staatsgebiet ist, müssen wir alle hin, ein halbes Dutzend Formulare ausfüllen und unser in Berlin mühsam beantragtes Visum zeigen. Trotz aller Befürchtungen läuft die Einklarierungsprozedur sehr entspannt: 1. Der Flughafen ist offen (nicht selbsverständlich, die Insel ist sehr klein) 2. Das Zoll- und Imigration-Büro ist besetzt und 3. Die zuständige Dame ist nicht nur willens uns abzufertigen, sondern außerordentlich freundlich.
Nachdem wir dem Zoll versichern mussten, dass wir keinerlei frische Lebensmittel einführen, mussten wir auf dem Rückweg bei "Zaco's Tacos" einfallen. Wir mussten feststellen, das es hier die wohl besten Burritos der Welt gibt - die Reisepläne (wir wollten eigentlich am nächsten Tag weiter) erodierten (wie so oft:-) da alle der Meinung waren, dass man auch am fogenden Tag hier unbedingt nochmal einkehren muss.

Karibische Öffnungszeiten

Haustiere bei Zacos' - Die Hähne heißen "Taco" und "Nacho", einen dritten kleinen Hahn haben wir "Corona" getauft

Lecker Burrito mit lecker Dip

Sopers Hole

Die letzte Station auf den BVIs ist Sopers Hole am westlichsten Ende der Hauptinsel Tortola. Mare macht einen Tauchausflug während wir anderen drei etwas Proviant bunkern, das kleine Dorf erkunden, Teile des Proviants gleich wieder verputzen und den Rum der örtlichen Destille verkosten. Sopers Hole ist die Heimat von "Pussers Rum", dem Rum, der bis vor wenigen Jahren noch jedem Angehörigen der englischen Marine zugeteilt wurde.
Einkaufs"wagen"

Burger und Rum, hier allerdings Brugal aus der Dom. Republik und kein Pussers

Mittwoch, 10. April 2013

The BVIs

Hallo meine Lieben,

Uns geht es sehr gut.
Ich bin erfolgreich älter geworden.
Die BVIs sind wunderschön.
Essen ist lecker.

der Worte sind genug gewechselt! Hier gibt es Bilder!!!
Mein Geburtstagstisch
Geburtstagskarte von den lieben Mitbewohnern


Man kann nie genug Sonnenbrillen haben. Besonders nicht, wenn man eine an seinem Geburtstag im Wasser findet.

Was guckst du?

The Baths auf den BVIs

ok, wir haben schon aufgeräumtere Strände gefunden

...aber hier konnte man auch herumklettern

Rock Art

...jetzt weiß ich, wie Atlas sich gefühlt hat

Wo geht es lang?

ah,wir haben den Devils Beach gefunden

...die Wanderung war sehr schön
Die Natur ist der beste Künstler

...auch unter Wasser

Was für ein schönes Boot!

Der Morgen in der Savanah Bay
Frühstück am Strand im Paradies

UND: Was für ein wunderschönes Boot

Kleiner-Garstiger-Pisser




Einkauf in Sopershole auf Tortola

Tortola



Guten Appetit!

Die Rückkehr von Elenas Tauchausflug



Dienstag, 9. April 2013

St. Maarten


Auf der nächtlichen Überfahrt wechselten sich Leo und ich mit den Dreistundenwachen ab. Mit vielen Sternen und gelegentlichem Schiffsverkehr ging die Nacht recht schnell um. Gegen 10 Uhr, als der Rest der Crew auch langsam wach wurde, hängte ich die Angel ins Wasser. Ich hatte mich kaum umgedreht, da ging sie auch schon los. Wunderschöner Drill mit springendem Fisch und guter Aktion. Mein erster Meterfisch: 1,10 Meter Dorade. Das Übliche folgte und um 14 Uhr fiel der Anker im Simpson Bay. Elena und Leo gingen zum Zoll und um 17:30 Uhr ging die Klappbrücke auf und wir siedelten um in die Simpson Bay Lagoon. Wir ergatterten eine Mooring genau in der Verlängerung der Startbahn und so stand das Abendprogram fest. Flugzeuge und noch mehr Flugzeuge gucken, die über unsere Köpfe sausten. Die Lagune selbst bietet die größte Ansammlung von Megajachten, die wir bis jetzt gesehen haben. Unter ihnen auch eine wunderhübsche J Class, die „Velsheda“. Am nächsten Morgen haben wir uns in die Simpson Bay Marina verholt und nach kleineren Besorgungen ging es mit dem Taxi zum Maho Beach. Es ist ein sehr irres Gefühl, wenn du an einem karibischen Traumstrand liegst und ca. 50 Meter über deinem Kopf Flugzeuge vom Typ Cessna Caravan bis zum Airbus A 340 die Landebahn anfliegen. Und der Start von den Jumbos ist der absolute Wahnsinn. Einmal von dem  Jetstream eines Verkehrsflugzeugs ins Wasser geblasen werden. Die Sandstrahlung gibt es gratis dazu. Wir hatten eine sehr schöne Zeit und ließen den Abend auf dem Boot ausklingen.
Liebe Grüße an euch Zuhause und an die weltweiten Blogleser
Chris
 
Der stolze Angler und die 1,10m Dorade

Maho Beach

...dieses Schild hatte seine Berechtigung

...there is coming a big one ...

Nein, keine Bildmontage!!!


just priceless

...und zum Schluss ein 1A-Sonnenuntergang