Nous konnte heute wieder eine neue Gastlandsflagge unter der Steuerbordsaling setzen: Belgien.
Wir haben heute unter Motor fahrend Oostende, die "Königin der Seebäder", erreicht und unser Plätzchen beim Royal Yachtclub Oostende gefunden.
Die Strandpromenade von Oostende ist so breit, dass sie einem mittleren Flughafen als Start- und Landebahn dienen könnte, aber vieeel länger. Von einem Ende konnten wir das andere Ende nicht erfassen, da es nach vielen Kilometern im Dunst verschwand (von Land aus!). Eine unglaubliche Anzahl von Touristen flaniert dort. Natürlich nicht alles Belgier, sonst wäre Restbelgien leer und die Promenade noch nicht mal halb so belebt. Uns fielen unheimlich viele sonnenbrandverwöhnte, eigentlich hellhäutige Menschen auf. Klar, ist Montag, freitags ist Schichtwechsel. =8-)
Nach unserem Abendessen, der lokalen Fastfoodspezialität Frikandel & Frietes, sind wir auf die Aura zurückgekehrt und schauen der "Kusttram", einer 68 km langen Überlandstraßenbahn auf der einen Seite des Liegeplatzes zu und lauschen einem riesigen Saugbaggerschiff auf der anderen Seite, das für uns Seefahrer die Fahrrinne mit Getöse freihält. Wenn die Arbeiten, die einen anständigen Unterwasserschall von polternden Steinen aussenden, anhalten, wird das eine "lauschige" Nacht.
Mövenfüttern übrigens wird hier in Oostende aus gutem Grund mit 250 Euro Bußgeld belegt.
Die derzeitige Aura-Crew
P. S.: Vielen Dank für die Grüße vom Hüttenmontagabend, die uns heute über Leo erreicht haben.




